Welche Filtrationsherausforderungen entstehen in Laugenkreisläufen der Feuerverzinkung?
In der Kaltwalz-Feuerverzinkung ist die Prozesslauge kontinuierlich Eisenpartikeln, Öl und Schlamm ausgesetzt, die beim Reinigen und Vorbereiten der Bandoberfläche entstehen. Werden diese Verunreinigungen nicht entfernt, beeinträchtigen sie die Beschichtungsqualität und verhindern die Rückführung der Lauge in einem Nullabwassersystem.
Die Magnetstababsorption wird häufig als erste Eisenabscheidungsstufe eingesetzt, erfasst jedoch die feinsten Eisenpulveranteile nicht zuverlässig. Bei Anlagen mit Nullabwasseranforderungen ist diese Restverschmutzung nicht akzeptabel: Die Lauge muss einen definierten Reinheitsgrad erreichen, bevor sie in den Prozess zurückgeführt werden kann.
Wie unterstützt FUNDABAC® die Einhaltung von Nullabwasseranforderungen in der Stahlindustrie?
DrM hat kürzlich vier FUNDABAC® Kerzenfilter bei einem Stahlproduzenten in China in Betrieb genommen, integriert in das Nullabwassersystem einer Feuerverzinkungsanlage. Das System behandelt gemischte Laugenmedien mit Eisenpulver, Öl und Schlamm bei einer Betriebstemperatur von 75°C. Filtration, Kuchenentleerung und Reinigung erfolgen vollautomatisch, wobei die gereinigte Lauge kontinuierlich in den Prozess zurückgeführt wird. Die Konfiguration mit vier Filtern wurde auf den Produktionsdurchsatz und den Reinigungszyklus ausgelegt, um synchron mit der Verzinkungslinie zu laufen.
Durch die Schließung des Laugenkreislaufs reduziert das System den Verbrauch an Frischlauge und minimiert das Abflussvolumen, was die Kosten für Chemikalien und Abfallbehandlung direkt senkt. Dieses Projekt erweitert die Referenzbasis von DrM in den Bereichen industrielle Abwasserminimierung und Prozessflüssigkeitsrückführung in der Stahl- und Metallindustrie.









