Nachfrageentwicklung

Lithium steht im Zentrum der Energiewende. Von Elektrofahrzeugen bis hin zu netzgekoppelten Speichersystemen steigt die Nachfrage nach hochreinen Lithiumverbindungen kontinuierlich.

Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass die Nachfrage im Jahr 2025 bei rund 1,4 bis 1,5 Millionen Tonnen LCE liegen wird und damit die Lieferketten bereits stark beansprucht. Analysten prognostizieren, dass sich die Nachfrage bis 2030 auf 3,7 Millionen Tonnen mehr als verdoppeln könnte. Einige Szenarien gehen von einem Wachstum um das 3,5-Fache bis 2030 und bis zum 6,5-Fachen bis 2034 im Vergleich zu 2023 aus.

Dieses starke Wachstum setzt Lithiumproduzenten unter erheblichen Druck, Kapazitäten auszubauen, Ausbeuten zu steigern und eine konstant hohe Produktreinheit sicherzustellen.

Zentrale Herausforderungen in der Lithiumproduktion

  • Verunreinigungen: Lithium-Solen und Spodumen-Laugen enthalten hohe Konzentrationen an Mg, Ca, Mn, Zn und weiteren Salzen, die entfernt werden müssen.
  • Scaling und Fouling: Ausgefällte Feststoffe können Anlagenkomponenten verstopfen und die Anlagenverfügbarkeit reduzieren.
  • Hohe Durchsätze: Großtechnische Anlagen erfordern robuste, automatisierte Systeme mit minimalen Stillstandszeiten.
  • Produktverluste: Ineffiziente Fest-Flüssig-Trennung kann zu Lithiumverlusten im Prozess führen.

Wo FUNDABAC® und CONTIBAC® Filter eingesetzt werden

Die Kerzenfiltersysteme von DrM sind weltweit in Lithiumcarbonat- und Lithiumhydroxid-Anlagen im Einsatz, mit über 100 Referenzen auf fünf Kontinenten. Dazu zählen Projekte in Australien, Südamerika, Nordamerika und Asien, sowohl bei etablierten Produzenten als auch bei neuen Großprojekten.

Unsere Filter unterstützen mehrere Prozessschritte im Fließbild:

  • Reinigung von Lithiumsulfatlösungen: FUNDABAC® entfernt mehr als 99,9 Prozent der Feststoffe ≥1 µm und schützt nachgeschaltete Einheiten wie Ionenaustausch und Umkehrosmose.
  • Polier- und Sicherheitsfiltration: Gewährleistet einen stabilen Betrieb in Lithiumcarbonat- und Lithiumhydroxid-Linien.
  • Bicarbonat-Polierkreisläufe: Entfernen nicht umgesetzte Feststoffe zur Maximierung der Lithiumcarbonat-Reinheit.
  • Spodumen- und Solenprojekte: Von Hartgesteinsprojekten in Australien bis zu Solenprojekten in Südamerika haben FUNDABAC® und CONTIBAC® ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt, scaling-anfällige Suspensionen bei stabilen Zykluszeiten zu verarbeiten.
  • Semikontinuierlicher Betrieb: CONTIBAC® Filter verarbeiten hohe Volumenströme mit automatischem Kuchenabwurf, reduzieren Bedienereingriffe und senken Betriebskosten.

Bewährte Zuverlässigkeit im industriellen Maßstab

Effizienz in der Lithiumproduktion basiert nicht ausschließlich auf Chemie, sondern ebenso auf mechanischer Zuverlässigkeit. DrM Filter sind darauf ausgelegt, Lithiumverluste durch effizientes Kuchenwaschen und Trocknen zu minimieren und so die Produktrückgewinnung zu maximieren. Mit über hundert installierten Anlagen weltweit wurde eine langfristig stabile Performance unter unterschiedlichen geologischen und prozesstechnischen Bedingungen nachgewiesen.

Häufige Kundenfragen:

Können DrM Filter scaling-anfällige Feststoffe verarbeiten?
Ja, sie sind für scaling-anfällige Suspensionen ausgelegt und gewährleisten stabile Zykluszeiten.

Reduzieren die Filter Lithiumverluste?
Ja, durch optimiertes Kuchenwaschen und Trocknen werden Verluste auf ein vernachlässigbares Maß reduziert.

Sind die Systeme im industriellen Maßstab erprobt?
Ja, mit über 100 Installationen weltweit, darunter Projekte in Australien, Chile, Argentinien, Kanada und China.

Der größere Kontext

Da Batteriehersteller verstärkt auf Lithiumhydroxid mit höherer Energiedichte setzen, steigen die Anforderungen an Reinheit, Effizienz und Skalierbarkeit. Die Filtration ist möglicherweise nicht der sichtbarste Prozessschritt, bildet jedoch das Rückgrat für gleichbleibende Qualität und zuverlässige Produktion.

DrM trägt mit FUNDABAC® und CONTIBAC® Filtrationssystemen dazu bei, Lithiumproduzenten weltweit bei der Umsetzung zuverlässiger, skalierbarer und nachhaltiger Prozesse zu unterstützen.